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Let`s be honest...



Ich habe etwas hin und her überlegt, ob ich euch gerade an meinen Gedanken teilhaben lassen möchte. Aber ja, ich will! Passend zum Post von gestern möchte ich meine innere Wahrheit mit euch teilen.


Ich erlebe aktuell Situationen, die mich immer wieder sprachlos zurücklassen. Von diesen möchte ich euch erzählen.

Da geht es um einen Menschen, der sich lautstark empört, weil ich draußen beim Spazierengehen mit einer lieben Freundin nicht den (geforderten?) Mindestabstand einhalte. Da ich draußen keine Angst vor einer Ansteckung mit diversen Krankheiten habe, traue ich mir zu, ganz gut selbst auf mich aufpassen zu können.

Da geht es um eine Berufsausbildung, die laut jetzigen Vorgaben eigentlich live stattfinden dürfte, die aber aufgrund von (absolut realistischen) Ängsten, von Nachbarn der Lokalität angeschwärzt zu werden, verlegt wird. Diese Befürchtungen sind nicht weit hergeholt, denn wir bewegen uns ständig in Grauzonen.

Wollten wir alles richtig machen, so müssten wir uns jeden Tag informieren, was wir denn nun dürfen und was nicht. Sorry, keine Option! Dazwischen wollen wir ja auch noch ein bisschen unbeschwert leben, oder? Uns um unser eigenes Seelenwohl zu kümmern, ist grade wichtiger denn je.

Da geht es um ein Unternehmen, das die geforderten Tests der Mitarbeiter selbst bezahlen soll. Von was? Von dem imaginären Geld, das seit Monaten nicht mehr verdient werden kann?

Und da geht es um Kinder, die ohne neg Test keine Schule mehr betreten dürfen. Freiwillige Tests? Fehlanzeige. Es ist für Kinder und Jugendliche extrem schwer, den psychischen Druck der sozialen Ausgrenzung auszuhalten.


Flächendeckende Testungen führen zwangsläufig zum Anstieg der Zahlen. Das ist allgemeine Statistik. Ein Perspektivwechsel weg vom sturen Festhalten an Inzidenzen hin zur Tatsache, wer tatsächlich schwer erkrankt, wäre hilfreich.

Ihr Lieben, ich ermutige euch in diesem Zusammenhang sehr, euch die Zahlen auf der Homepage des Rki anzusehen. Es hilft auch, sich mal bewusst von emotionalen Triggern freizumachen und die Situation ganz rational zu betrachten.


Ich habe das Gefühl, wir stecken fest im undurchdringlichen Dschungel der Inzidenzwerte, der Ausgangssperren, der Quarantänebestimmungen, der Kontaktbeschränkungen und der Frage wer, wie lange, in welcher Form und wo einkaufen darf. Das Licht am Ende des Tunnels fehlt. Und Vertrauen in Regierungen schwindet. Wut aufseiten der Bevölkerung macht sich breit. Das ist, was ich in Gesprächen mit Menschen ganz klar wahrnehme.

Ich nehme auch wahr, dass man mittlerweile gut aufpassen muss, wem man was erzählt. Und möglicherweise stößt dieser Post dem ein oder anderen negativ auf. Aber hey... das ist okay. Es ist mir ein großes Bedürfnis, euch teilhaben lassen. Ich bin auch gern bereit zu diskutieren - auf Augenhöhe und respektvoll. Von Diskrimierung und wütenden Tönen nehme ich Abstand.


Let`s be honest, das ganz zentrale Thema dieser Krise ist doch die Angst. Angst vor Krankheit, vor der eigenen Endlichkeit. Angst, wohin uns diese Maßnahmen noch führen. Wann hört das auf? Angst, Erwartungen nicht erfüllen können. Angst, von einem Lockdown direkt in den nächsten zu schlittern.

Homeoffice, Homeschooling, Leben virtuell. Permanentes Jonglieren.

Zermürbende Fragen und Gegebenheiten, die uns fertig machen können. Nicht umsonst nimmt die Anzahl psychischer Erkrankungen zu. Isolation fördert Depression. Das macht mir große Sorge.

Es kann sehr sehr heilsam sein, sich der eigenen Angst zu stellen. Dafür schenkt uns diese Krise unendlich viel. Sie ist ein Katalysator für so Vieles. Sie bringt das Negativste in Menschen hervor (denunzieren, habgieriges Verhalten siehe Klopapier), aber auch das Schönste (helfen, wo Hilfe gebraucht wird, zb beim Einkaufen, ein Lächeln ohne Maske, eine Umarmung von Herzen). Egal ob Krise oder nicht - wir sind immer noch Menschen. Wir sind sozial und können nicht allein existieren.


Online Yoga ist eine wunderbare Möglichkeit, trotzdem regelmäßig zu praktizieren. Doch menschlicher face to face Kontakt kann dadurch nicht ersetzt werden. Nichtsdestotrotz ermutige ich euch, diese Option zu nutzen! Flexibilität und Offenheit zahlen sich grade sehr aus. Und über sich selbst hinaus zu wachsen tut dem Selbstwert und einer positiven Grundhaltung supergut!


Es braucht Mut und Entschlossenheit. Den Mut zu sagen, dass es jetzt reicht.

Für mich wird es nicht normal sein, mein Leben in die Virtualität zu verlagern und den Rest unter einer FFP2 Maske zu verbringen. Ich möchte nicht, dass es für mein Kind normal wird, sich zweimal in der Woche auf ein Virus zu testen, bevor es ihm erlaubt ist, in die Schule zu gehen. Das ist nur ein Beispiel von vielen.

Der Aspekt der rettenden Impfung zählt für mich im Übrigen nicht. Existenzielle Einschränkungen werden dann nicht einfach wie weg geblasen sein. Dafür ist zu viel passiert. Dafür ist der Scherbenhaufen zu groß.


Es braucht den Mut zu leben. Sich in das Leben hineinzustürzen, mit ganzem Herzen zu lieben, zu lachen. All das ist Leben. Ich vermisse Abende mit Freunden und ich vermisse es zu reisen. Meinen Horizont beständig zu erweitern. Manchmal fühlt es sich an wie verlorene Lebenszeit. Kennst du das auch? Das Leben läuft weiter, es schert sich nicht um Krisen. Und ohne Risiko geht es nicht. Keine Maske, kein Test, keine Impfung kann dir die Angst nehmen. Nur du selbst.

Und für alle, die diese Gedanken jetzt gern in Schuladen einsortieren würden....

Es geht hier nicht um Verschwörungstheorien, links, rechts, oben oder unten. Für mich geht es um die Entscheidung zum Leben Ja zu sagen. Und ich erlebe gerade viel zu viele Neins zum Leben. Jetzt ist die Zeit des Erwachens. Ich ermutige dich, deine Wahrheit zu sprechen. Dann kannst du nichts falsch machen.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Worte zu lesen!


In Ehrlichkeit und Liebe, Katharina

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