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Sahasrara Chakra: Einswerden



Das Kronen- bzw. Scheitelchakra ist das siebte und letzte unserer Hauptchakren. Es liegt über dem Scheitelpunkt in unserer Aura und symbolisiert den Zugang zum höheren Selbst, zu unserem Bewusstsein und unseren Visionen. Sahasrara heißt "tausend", insofern steht dieses Chakra für die Unendlichkeit und die Verbindung des Individuums mit eben dieser. Die Farbe des Chakras ist violett.


Im Sahasrara Chakra löst sich jegliche Dualität auf und du überwindest die Beschränkungen deines Egos. Dies ermöglicht dir ein Leben in Vertrauen, Klarheit und tiefer Dankbarkeit. Du kannst Samadhi (Erleuchtung) erfahren und kommst in Kontakt mit dem göttlichen Bewusstsein. Voraussetzung dafür ist, dass die Kundalini Energie allmählich durch alle Chakren nach oben gestiegen und im Sahasrara angekommen ist. Ist Samadhi erreicht, wird das Individuum eins mit dem höheren Selbst und Dualitäten lösen sich auf. Der Mensch erreicht Moksha - die Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten und entledigt sich dadurch allen Karmas.

Da wir alle in unserer Essenz göttliche Wesen sind, gleicht Samadhi einem Heimkommen zu unserer wahren und reinen Natur.


Als das Kronenchakra als Sitz der Bewusstheit definiert werden kann und in Verbindung mit Weisheit und Hinwendung zum höheren Selbst steht, bieten sich zur Aktivierung Meditationen, Selbstreflexion und Achtsamkeit gut an. Indem du dich von materiellen Habseligkeiten und Besitz löst, befreist du auch deinen Geist von unnötigem Ballast.

Hinterfrage immer wieder deine Gedanken und versuche dich von ihnen zu lösen.

Lasse deine spirituelle Praxis zu einem wichtigen Teil deines Lebens werden. Ob du diese mit Yoga, Meditation oder Mantra Singen füllst, ist ganz dir überlassen. Das siebte Chakra harmoniert im Übrigen sehr gut mit Mantren, obwohl es kein ihm zugeordnetes besitzt. Du kannst OM oder OM NAMAH SHIVAYA benutzen.

Versuche dich mehr und mehr von deiner Intuition bzw deiner inneren Stimme leiten zu lassen. Fühlt sich etwas richtig an, ist es dies auch und deshalb lohnt es sich, diesem Weg zu folgen. Hab Vertrauen in deine innere Führung.

Eine große Aufgabe in der Arbeit mit dem Sahasrara Chakra besteht darin, sich nicht völlig in spirituellen und losgelösten Sphären zu verlieren, sondern Bodenhaftung zu bewahren. Dies schafft ein gesundes Gleichgewicht. Insofern ist das Sahasrara Chakra eng mit dem Muladhara Chakra verbunden. Arbeitet man mit dem siebten Energiezentrum, sollte man das erste Chakra immer miteinbeziehen.


Ist dein Scheitelchakra außer Balance, kann sich dies beispielsweise zeigen in Depressionen (unteraktiv), Kopfschmerzen (unteraktiv), Alpträumen, Schwindel, Egoismus (überaktiv), Einsamkeit (unteraktiv) und Gefühlen der Sinnlosigkeit und Richtungslosigkeit (überaktiv).

Das Kronenchakra kann hier zu stark oder zu wenig aktiv sein. Ungleichgewichte können sich körperlich und/oder geistig manifestieren.


Ist dein Kronenchakra gut ausbalanciert, so wirst du dein Leben als freudvoll und wahrhaftig erleben. Du bist in guter Verbindung mit deiner Intuition und deinem höheren Selbst. Qualitäten wie Dankbarkeit und Achtsamkeit begleiten deinen Alltag und dein Handeln. Du handelst in einem größeren kosmischen Kontext und folgst ganz klar deiner inneren Weisheit und Intuition.


Die Arbeit mit dem Sahasrara Chakra kann man als herausfordernd beschreiben. Geht es bei den anderen Chakren auch verstärkt um körperliche Symptomatiken, ist beim Kronenchakra die spirituelle Praxis an zentraler Stelle.

Die allerwenigsten Menschen werden in diesem Leben wohl kaum den Zustand der Erleuchtung erreichen. Doch geht es wirklich darum? Ich denke, es geht darum, jeden Tag zu wachsen, manchmal viele Schritte nach vorne gehen nachdem man noch mehr Schritte nach hinten gegangen ist. Das Leben ist ein herrliches Übungsfeld für jeden von uns. Und jeder trägt seinen ganz eigenen Rucksack mit sich - gefüllt mit Freude, Schmerz, Trauer, Glück,...

Vergiss nicht, dass du nie weißt, was der Mensch dir gegenüber in seinem Rucksack trägt. Sei demütig und achtsam. Das kannst du jeden Tag üben. Wenn es mal nicht klappt, dann übst du eben weiter. Jede Erfahrung ist unendlich wertvoll, sei sie negativ oder positiv (Vorsicht! Bewertung und Interpretation!).

Es geht nicht darum, sich nicht mehr von äußeren Dingen berühren zu lassen. Es geht vielmehr darum, den Zauber des Moments zu spüren und zu genießen. Stets mit dem Hintergrund, dass dieser Moment in einen großen Zusammenhang eingebettet ist, in dem nichts ohne Grund passiert.


Ich wünsche euch einen guten Start in den Herbst, ihr Lieben da draußen. Und ich wünsche uns allen, dass wir jeden Tag mehr spirituell (über uns hinaus) wachsen als eine Einheit von Menschen, die füreinander da ist.


"Lokah samastah sukhino bhavantu." - Mögen alle Wesen Glück und Harmonie erfahren.


Love, eure Katharina.




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